Arthrosegerechte Bewegung

Arthrose behindert Dich in Deiner Bewegungsfreiheit, gerade deshalb musst Du Dich aber weiter bewegen, um die Beweglichkeit zu erhalten. Das Sprichwort: „Wer rastet, der rostet“ gilt besonders bei Arthrose.

Wichtig ist aber, dass Du Dich gelenkfreundlich bewegst und die Gelenke bei der Bewegung wenig belastest.

Lerne Deine Schmerzgrenze zu respektieren! Spreche aber auf alle Fälle eine sportliche Betätigung mit dem Arzt ab!

Bewegungspyramide

Bewegungspyramide

Neben den privaten sportlichen Aktivitäten, gibt es einige Angebote, die aus dem medizinischen Bereich angeboten werden.

Der Arzt kann REHA Sport  bzw. Funktionstraining verordnen. Die Verordnung erfolgt durch das Formular  Antrag auf Kostenübernahme für Rehabilitationssport / Funktionstraining .

Beides findet in Gruppen und unter ärztlicher Aufsicht statt. Bei manchen Ärzten muss man hartnäckig sein, damit er den Antrag stellt!

  • Reha Sport
    kann bei einer dauerhaften Beeinträchtigung des Bewegungs- oder Haltungsapparates oder nach einer stationären Maßnahme, zur vollständige Genesung verordnet  werden.
  • Funktionstraining (Trocken- und / oder Wassergymnastik)
    wird unter Anleitung und Überwachung vor allem durch Krankengymnasten durchgeführt. und ist darauf ausgerichtet, durch Krankengymnastik und Ergotherapie, auf körperliche Strukturen (Muskeln, Gelenke etc.) einzuwirken.
  • Medizinische Trainingstherapie
    Das Training findet an speziellen Kraftgeräten statt.

Als 4. Punkt gehören zu den Maßnahmen zur Gesundheitsförderung die Präventionskurse , die nicht ärztlich verordnet werden müssen. Die Kurse werden teilweise bis zu 80% von den Krankenkassen übernommen. Hierzu sollte man sich mit seiner Krankenkasse in Verbindung setzen, die qualifizierte Anbieter und Kurse benennen kann.

 

Denke positiv und verliere nicht den Mut!

 

Weitere Anregungen und Erklärungen findest Du in den Artikeln  Bewegung bei Arthrose und  Bewegung ist die beste Medizin .

3 Kommentare

    • Marion auf 28. September 2020 bei 07:02

    Hallo,
    bei mir soll in 3 Wochen eine Microfrakturierung am Knie durchgeführt werden. Der Arzt hat mich damit ziemlich überrumpelt. Ursache für meinen Knorpelschaden (0,5mm) und meine Gonarthrose sind meine X-Beine. Da ich keine Alternativen genannt bekam (weder Physio, noch Gangschulung etc.) und der Knorpelersatz wohl nicht so stabil ist, wie der ursprüngliche und jetzt abgenutzte Knorpel, frage ich mich, wie die Langzeiteffekte sind. Hat man dann 10 Jahre lang Ruhe? Wie sind denn euere Erfahrungen?

      • Ute auf 1. Oktober 2020 bei 18:33
        Autor

      Hallo Marion,
      Meine OP war 2007. Ich hatte zurückblickend eine hervorragende Zusammenarbeit mit meinem Physiotherapeut, sodass ich mich an den Belastungsplan halten konnte. Es ist wichtig bestimmte Muskelgruppen auf-, Übergewicht abzubauen und das Kniegelenk belastende Sportarten zu vermeiden. Vielleicht ist es für Dich hilfreich, wenn Du Deinem Arzt vorher Fragen stellst. Das könnte Dir die Ungewissheit nehmen. https://www.arthrose-blog.de/fragen-an-den-arzt/
      Liebe Grüße
      Ute

    • markus zettl auf 15. August 2013 bei 10:47

    toller Artikel nur ist Bewegung nicht gleich Bewegung und viele der bezuschussten Kurse , verstehen leider gar nicht die Biomechanik des Menschens und üben noch altertümliche Übungen. Es gibt aber mittlerweilen viele sehr gute Kurse die das anders machen, die muss man halt finden

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